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Weird Rules

Kim Spencer, Dejla Jassim (Übersetzung)
Kinderbuch, Jugendbuch 10+
#indigen #ownvoice #kanada

In ihrem semi-autobiografischen Debüt erzählt Kim Spencer die Geschichte der elfjährigen Mia, die im British Columbia der 1980er-Jahre aufwächst. Sie stellt die „weird rules“ infrage, die sowohl von der weißen Mehrheitsgesellschaft als auch aus dem eigenen Umfeld kommen, und findet dabei ihre eigene Stimme.

Die kanadische Küstenstadt Prince Rupert ein Ort voller Leben, Lachs und Geschichten. Hier wachsen Mia und ihre beste Freundin Lara auf – zwei Mädchen, die alles teilen: Geheimnisse, Träume und den Sommer. Sie wohnen in derselben Straße, doch ihr Hintergrund könnte kaum unterschiedlicher sein. Lara lebt in einem großen, ordentlichen Haus mit Blick auf den Ozean und Mia, indigener Herkunft, in einem belebten, oft wilden Zuhause voller Verwandter – laut, lebendig, manchmal überfordernd, aber immer echt. Mia liebt ihre Welt. Und sie liebt die Freundschaft mit Lara. Doch je älter sie wird, desto deutlicher spürt sie die unsichtbaren Grenzen, die andere ziehen – Erwartungen werden laut, Blicke verändern sich, und plötzlich soll sie eine Rolle erfüllen, die nicht ihre ist.

Ein bewegendes Coming-of-Age über Identität, Zugehörigkeit und das Aufbrechen von Grenzen. Ausgezeichnet mit dem TD Canadian Children’s Literature Award.

(Verlagstext, leicht gekürzt)

Uns haben besonders die kurzen, anekdotischen Kapitel gefallen, die einen mitten in das Geschehen ziehen und die nach und nach ein fein gezeichnetes Gesamtbild entstehen lassen. Kim Spencer schreibt schnörkellos und präzise und lässt Mia eine sehr genaue Beobachterin sein. Ein Buch, dass sich auch sehr gut zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen - und darüber Sprechen - eignet.
AM

Kim Spencer
Übersetzt von Dejia Jassim 
Ab 11, Zum Vorlesen ab 9

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